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    Weil es nicht nur ein Haus,
    sondern ein Zuhause
    werden soll!

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    Lassen Sie uns gemeinsam
    Ihre Wünsche in die Tat
    umsetzen!

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    Wir haben die richtige Mannschaft, um Sie zum Ziel zu führen!

Denn seit letztem Donnerstag gehen die Uhren auf den Anleihemärkten und am langfristigen Zinsmarkt anders. Die Ankündigung eines Kurswechsels in der US-Geldpolitik noch in diesem Jahr führte zu massiven Zinsanstiegen. Die Aussicht darauf lässt bereits seit Anfang Mai die Anleiherenditen steigen. US Notenbankchef Ben Bernanke deutete für den Verlauf dieses Jahres eine Reduktion der Anleihekäufe von derzeit 85 Milliarden $ im Monat an. Damit wird die Liquidität auf allen Märkten knapper werden. US Staatsanleihen und europäische Staatsanleihen zeigen einen deutlichen Renditeanstieg. Auch die langfristigen Zinssätze (SWAP-Sätze) haben je nach Laufzeit zwischen 0,2 % und 0,35 % angezogen. Damit verteuert sich auch die Refinanzierungsbasis für Kredite mit langfristigen Zinsbindungen.

Aber ist das schon eine Zinswende?

Durch das Auslaufen der Anleihenkäufe durch die FED und die damit verbundenen „Finanz-Spritzen“ fällt eine wichtige Stütze für die Wirtschaft weg. Vor diesem Hintergrund eskomptieren die Märkte ihre Erwartung auf das Ausfallen eines großen Marktteilnehmers (FED) mit Anleihenkäufen, erzeugen damit steigende Anleiherenditen und verteuern somit die Refinanzierungsbasis für die Wirtschaft. Dadurch werden auch die Langfristzinsen kurzfristig um etwa einen Prozentpunkt steigen, wogegen dieses Thema die kurzfristigen Zinsen gar nicht tangiert.
Die schwächende Wirkung dieses Bremseffektes wird aber eine echte Zinswende verhindern, so dass die Langfristzinsen dann wieder fallen müssen und ein längerfristiger, wahrscheinlich 5- bis 10-jähriger Seitwärtstrend entsteht. Genau diesen Effekt gab es in Japan 1994. Dort wurde die lang andauernde Niedrigzinsphase auch durch einen vorherigen Anstieg der langfristigen Zinsen eingeläutet.
Die Erfahrung zeigt, dass die Phase vom letzten Zinssenkungsschritt der Notenbank bis zu einer nachhaltigen Zinswende zwischen 4 und 7 Jahre in Anspruch nimmt. So lange dauert es in der Regel, bis dann eine boomende Wirtschaft entstehen kann und diese wiederum durch Zinserhöhungen der Zentralbank abgebremst werden muss.

Wir sehen momentan keine Notwendigkeit, dass die Notenbanken eine heiß laufende Wirtschaft bremsen muss. Zunächst gilt es erst einmal 1 bis 2 Jahre abzuwarten, ob die US-Wirtschaft ohne die Stütze der Anleihenkäufe nicht wieder einbricht. Ferner braut sich dieser Tage eine Bankenkrise in China zusammen, was wiederum die Möglichkeit von Zinssteigerungen verhindert.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Juni 2013)